Antikörper gegen Asthma


Richtig verstehen und anwenden
Antikörper gegen Asthma

Sie markieren einen Meilenstein in der modernen Medizin: therapeutische Antikörper. Die gentechnisch hergestellten Eiweiße erleichtern unter anderem die Therapie bei schwerem Asthma.  Doch die empfindlichen Arzneistoffe wollen richtig angewandt sein.

Pollen, kalte Luft oder Stress – als Auslöser für einen Asthmaanfall kommen viele Einflüsse in Frage. Ein Kontakt mit diesen Reizen entfesselt eine schwere entzündliche Reaktion: die Bronchien verengen sich und sondern zähen Schleim ab. Bisherige Arzneimittel entkrampfen die Bronchien oder dämpfen die entzündlichen und allergischen Vorgänge. „Bei etwa jedem fünften Asthmatiker reicht die bisherige Behandlung nicht aus“, berichtet Prof. Dr. Gerd Bendas, Pharmakologe an der Universität Bonn.

Gentechnisch veränderte Antikörper helfen bei Asthma

Patienten, die unter schwerem Asthma leiden, profitieren von einer neuen Klasse der Asthma-Medikamente: den therapeutischen Antikörpern. Eigentlich sind Antikörper körpereigene Eiweiße. Das Immunsystem produziert sie, um Krankheitserreger unschädlich zu machen. Antikörper, die bei der Asthma-Therapie zum Einsatz kommen, sind gentechnisch verändert. Dadurch binden sie an bestimmte Botenstoffe, die für die Asthma-Reaktion verantwortlich sind. Alle Wirkstoffe enden auf -mab: zum Beispiel Omalizumab (Xolair®) und Mepolizumab (Nucala®).

Antikörper richtig anwenden

Die Antikörper kommen als Pulver auf den Markt, das der Patient vor der Anwendung in Wasser auflöst. „Beim Auflösen sollte man sich an James Bond orientieren: Rühren statt schütteln!“ rät der Pharmakologe. Sonst entstehen Luftblasen, welche die Wirkung stören. Die fertige Lösung verabreicht sich der Patient mit einer Spritze unter die Haut. Zur Aufbewahrung eignet sich das Gemüsefach im Kühlschrank. „An der hinteren Kühlschrankwand kann es zu kalt werden“, warnt Prof. Bendas. Bis zur Anwendung verbleibt das Medikament am besten in der Originalverpackung, da sich die Antikörper im Licht zersetzen.

Quelle: Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

Unser Lieferservice

Bei uns ist es kein Gefallen, dass wir Ihnen Ihr Medikament nach Hause liefern - bei uns ist es eine Selbstverständlichkeit.

Lieferservice

Parkplätze

Es stehen ausreichend Parkplätze direkt vor der Apotheke zur Verfügung

News

Sonnenbrille schützt vor Augenschäden

Nahaufnahme einer Frau mit Sonnenbrille vor einem Sonnenuntergang.

Ab UV-Index von 3 aufsetzen

Ob am Strand, auf der Terrasse oder im Gebirge: Dass man in der Sonne die Haut vor UV-Strahlen schützen muss, ist inzwischen selbstverständlich. Weniger bekannt ist, dass auch die Augen Schutz vor dem UV-Licht benötigen.   mehr

Gesund baden
Gesund baden

Tipps für Frauen und Mädchen

Sommerzeit ist Badezeit. Doch gerade nasse Badekleidung begünstigt Infektionen. Einige Regeln helfen Frauen, vorzubeugen.   mehr

Nicht jedes Medikament ist sicher
Nicht jedes Medikament ist sicher

Arzneimittelkauf im Urlaub

Medikamente im Urlaub spontan vor Ort kaufen? Das kann in manchen Ländern riskant sein. Gesundheitsexpert*innen warnen vor gefälschten oder minderwertigen Arzneimitteln und geben Tipps, wie sich Reisende vor gesundheitlichen Folgen schützen können.   mehr

Slushies können Kindern schaden
Slushies können Kindern schaden

Nicht zu viel davon genießen!

Bunt, eiskalt und süß: Slush-Ice-Getränke sind im Sommer vor allem bei Kindern beliebt. Doch das Vergnügen birgt Gefahren. Schon ein großes Getränk kann bei den Kleinen Kopfschmerzen, Schwindel oder sogar Bewusstseinsstörungen auslösen.   mehr

Bauchmigräne bei kleinen Kindern
Bauchmigräne bei kleinen Kindern

Bauchweh und Lichtscheu

Kinder leiden oft unter Bauchschmerzen. Tauchen sie immer wieder auf und werden dabei von Lichtscheu oder Kopfschmerzen begleitet, handelt es sich womöglich um eine Bauchmigräne.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Glocken-Apotheke e.K.
Inhaberin Viktoria Battran
Telefon 08076/95 05
Fax 08076/95 04
E-Mail info@glocken-apotheke-pfaffing.de